Ruhi-Buch 2



O Wanderer auf dem Pfade Gottes! Nimm dir deinen Anteil aus dem Meer Seiner Gnade, und beraube dich nicht selbst der Dinge, die in dessen Tiefen verborgen liegen. Gehöre zu denen, die an seinen Schätzen teilhaben. Ein Tropfen aus diesem Meer, über alle in den Himmeln und auf Erden vergossen, würde genügen, sie reich zu machen an der Großmut Gottes, des Allmächtigen, des Allwissenden, des Allweisen. Schöpfe mit den Händen des Verzichts aus seinen lebenspendenden Wassern und besprenge damit alles Erschaffene, damit es von allen menschlichen Begrenzungen reingewaschen werde und dem mächtigen Throne Gottes, diesem geheiligten, strahlenden Orte, nahe komme.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 129:1

O Meine Diener! Meine heilige, Meine von Gott verordnete Offenbarung mag mit einem Meere verglichen werden, in dessen Tiefen zahllose Perlen von hohem Wert und unübertrefflichem Glanz verborgen sind. Es ist die Pflicht eines jeden Suchers, sich zu mühen und danach zu streben, die Küsten dieses Meeres zu erreichen, auf dass er entsprechend dem Eifer seines Suchens und seiner Anstrengungen an solchen Wohltaten teilhabe, wie sie in Gottes unabänderlichen, verborgenen Tafeln vorherbestimmt sind.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 153:5

O Meine Diener! Der eine, wahre Gott ist Mein Zeuge! Dieses größte, dieses unergründliche, wogende Meer ist euch nahe, erstaunlich nahe. Seht, es ist euch näher als euere Lebensader! Schnell wie mit einem Augenaufschlag könnt ihr, wenn ihr nur wollt, hingelangen und teilhaben an dieser unvergänglichen Gunst, dieser gottgegebenen Gnade, diesem unzerstörbaren Geschenk, dieser mächtigsten, unaussprechlich herrlichen Gnadengabe.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 153:5

Das Wort Gottes mag mit einem jungen Sämling verglichen werden, dessen Wurzeln in die Herzen der Menschen gepflanzt wurden. Es ist eure Pflicht, sein Wachstum durch die lebendigen Wasser der Weisheit, durch lautere, heilige Worte zu fördern, damit seine Wurzeln festwachsen und seine Zweige sich bis in die Himmel und noch höher ausbreiten.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 143:9

O dass Ich doch in diese Gegenden reisen könnte, wenn nötig zu Fuß und in tiefster Armut, um in den Städten und Dörfern, auf den Bergen, in den Wüsten und auf den Meeren "Yá Bahá'u'l-Abhá!" zu erheben und die göttlichen Lehren zu verbreiten! Leider ist Mir dies nicht möglich. Wie sehr beklage Ich das! So Gott will, werdet ihr es schaffen.

Abdul'l-Bahá, Sendschreiben zum Göttlichen Plan 7:8

O Mensch mit zweierlei Sehvermögen! Schließe ein Auge und öffne das andere. Schließe das eine vor der Welt und allem, was darinnen ist, und öffne das andere für die geheiligte Schönheit des Geliebten. 12

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte pers. 12

O Freunde! Gebt die ewige Schönheit nicht preis um vergänglicher Schönheit willen, und hängt euer Herz nicht an die sterbliche Welt des Staubes!

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte pers. 14

O Sohn des Wortes! Wende dein Antlitz Mir zu und entsage allem außer Mir, denn Mein Reich ist beständig und Meine Herrschaft vergeht nicht. Suchtest du einen anderen als Mich, dein Trachten wäre vergeblich, selbst wenn du das Weltall in Ewigkeit durchforschtest.

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte arab. 15

O Fremdling, dem Freundschaft erwiesen wird! Die Kerze deines Herzens ist durch die Hand Meiner Macht entzündet. Lösche sie nicht durch die widrigen Winde der Selbstsucht und der Leidenschaft. Meiner zu gedenken, ist dein Heil in allen Gebrechen; vergiß dies nicht. Mache Meine Liebe zu deinem Schatz und hege sie wie dein Augenlicht und dein Leben.

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte pers. 32

Loslösung ist wie die Sonne; sie löscht das Feuer der Begierde und Selbstsucht, in welches Herz sie auch scheint. Wer vom Lichte der Einsicht erleuchtet ist, wird sich sicherlich von der Welt und Ihren Nichtigkeiten loslösen ... Lasse dich durch die Welt und ihre Gemeinheit nicht betrüben. Glücklich ist der Mensch, den Reichtum nicht eitel und Armut nicht traurig macht.

Bahá'u'lláh, in Bahá'í-World, Bd. 1, S. 42 (unautorisierte Übersetzung)

Ernste Bemühung ist nötig in unserem Suchen nach Ihm und heißer Eifer, damit wir den Honig der Vereinigung mit Ihm zu kosten vermögen. Doch trinken wir aus diesem Kelch, so werden wir die Welt von uns werfen.

Bahá'u'lláh, Sieben Täler und Vier Täler 31

Rastet nicht, trachtet nicht nach Ruhe, hängt euch nicht an das Wohlleben dieser flüchtigen Welt, sondern befreit euch von allen Banden und strebt mit Herz und Seele danach, im Reiche Gottes fest gegründet zu sein. Erwerbt euch himmlische Schätze. Tag für Tag werdet heller erleuchtet. Kommt der Schwelle der Einheit immer näher.

Abdul'l-Bahá, Sendschreiben zum Göttlichen Plan 13:6

Solange ein Wesen seinen Fuß nicht auf das Feld des Opfers setzt, ist es jeder Gunst und Gnade beraubt. Das Feld des Opfers aber ist der Zustand, da das Selbst stirbt, damit der strahlende Glanz des lebendigen Gottes hervorbrechen kann.

Abdul'l-Bahá, Briefe und Botschaften 36:5

Wappne dich mit deinem Bemühen, damit du vielleicht deinen Nächsten zum Gesetze Gottes, des Barmherzigsten, führen mögest. Wahrlich, eine solche Tat übertrifft vor Gott, dem Allbesitzenden, dem Höchsten, alle anderen Taten.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 161:1

Bei der Gerechtigkeit Gottes! Wer an diesem Tage seine Lippen öffnet und den Namen seines Herrn erwähnt, auf den werden die Scharen göttlicher Eingebung aus dem Himmel Meines Namens, der Allwissende, der Allweise, herabkommen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 129:3

Wer sich erhebt, Unsere Sache zu lehren, muss sich unbedingt von allem Irdischen lösen und allezeit im Triumph Unseres Glaubens sein höchstes Ziel sehen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 157:2

Sei unbeschwert wie der Wind, wenn du die Botschaft Dessen trägst, Der den Morgen göttlicher Führung anbrechen ließ.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 161:2

Wenn der Sieg naht, wird sich jeder als Gläubiger bekennen und unter den Schutz des Gottesglaubens eilen. Glücklich sind die, welche in den Tagen weltumfassender Prüfungen fest in der Sache Gottes stehen und sich weigern, von ihrer Wahrheit abzuweichen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 150:1

O Sohn des Seins! Gedenke Meiner auf Meiner Erde, damit Ich deiner gedenke in Meinem Himmel. So werden Meine Augen und deine Augen erquickt.

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte arab. 43

O Sohn des Menschen! Ich liebte es, dich zu erschaffen, also erschuf Ich dich. Nun liebe du Mich, damit Ich deinen Namen nenne und deine Seele mit dem Geiste des Lebens erfülle.

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte arab. 4

Ich bezeuge, o mein Gott, dass Du mich erschaffen hast, Dich zu erkennen und anzubeten. Ich bezeuge in diesem Augenblick meine Ohnmacht und Deine Macht, meine Armut und Deinen Reichtum. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.

Bahá'u'lláh, in: Gebete Nr. 16

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 4:1

Die erste, vornehmste den Menschen vorgeschriebene Pflicht nächst der Anerkennung Dessen, der die Ewige Wahrheit ist, ist die Pflicht der Standhaftigkeit in Seiner Sache. Halte dich daran und gehöre zu denen, deren Sinn fest auf Gott gerichtet und gegründet ist.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 134:1

Die Altehrwürdige Schönheit hat eingewilligt, in Ketten gelegt zu werden, damit die Menschheit aus ihrer Knechtschaft erlöst werde, und hat es hingenommen, zum Gefangenen in dieser mächtigsten Festung zu werden, damit die ganze Welt wahre Freiheit gewinne. Er hat den Kelch des Leidens bis zur Neige geleert, damit alle Völker der Welt immerwährende Freude gewinnen und von Fröhlichkeit erfüllt werden. Dies gehört zur Barmherzigkeit eures Herrn, des Mitleidvollen, des Barmherzigsten. Wir nehmen es hin, erniedrigt zu werden, o ihr, die ihr an die Einheit Gottes glaubt, damit ihr erhoben werdet, und dulden mannigfache Leiden, damit ihr blühet und gedeihet, Seht, wie jene, die Gott Gefährten zugesellt haben, Ihn, der gekommen ist, die ganze Welt neu zu bauen, gezwungen haben, in der trostlosesten aller Städte zu wohnen!

Bahá'u'lláh, Ährenlese 45:1

Erleuchte unsere Herzen, verleihe uns scharfe Augen und Ohren.

Abdul'l-Bahá, in: Gebete Nr. 141

O Herr! Gewähre uns Deine unendlichen Gaben und lass das Licht Deiner Führung scheinen.

Abdul'l-Bahá, in: Gebete Nr. 194

Öffne die Tore wahren Verstehens und lass das Licht des Glaubens strahlen.

Abdul'l-Bahá, in: Gebete Nr. 194

Erleuchte, o mein Herr das Antlitz Deiner Diener, auf dass sie Dich schauen.

Bahá'u'lláh, in: Gebete Nr. 8

O unser Herr! Wende unsere Augen Deinem gnädigen Antlitz zu.

Abdul'l-Bahá, in: Gebete Nr. 188

Wo immer die Geliebten Gottes sich versammeln und wem immer sie begegnen, sie müssen in ihrer Haltung vor Gott und in der Art, wie sie Seinen Ruhm und Seine Ehre preisen, solche Demut und Ergebenheit zeigen, dass jedes Staubatom unter ihren Füßen die Tiefe ihrer Ergebenheit bezeugt. Das Gespräch, das diese heiligen Seelen führen, sollte von solcher Kraft erfüllt sein, dass eben diese Staubatome unter seinem Einfluß erbeben. Sie sollten sich so verhalten, dass die Erde, auf die sie treten, niemals Worte zu ihnen sprechen kann wie diese: »Ich bin euch vorzuziehen, denn seht, wie geduldig ich die Bürde trage, die mir der Landmann auferlegt. Ich bin das Werkzeug, das unablässig allen Wesen die Segnungen vermittelt, mit denen Er, der Ursprung aller Gnade, mich betraut hat. Trotz der mir erwiesenen Ehre und der zahllosen Beweise meines Reichtums eines Reichtums, der den Bedarf der ganzen Schöpfung deckt -, seht das Maß meiner Demut und bezeugt, wie ich mich in voller Ergebenheit von den Menschen mit Füßen treten lasse.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 5:2

Nichts, was es auch sei, kann an diesem Tage der Sache Gottes größeren Schaden zufügen als Zwietracht und Hader, Wortstreit, Entfremdung und Gleichgültigkeit unter den Geliebten Gottes. Flieht sie durch die Macht Gottes und Seine unumschränkte Hilfe und trachtet danach, die Herzen der Menschen zu verbinden in Seinem Namen, der Vereiniger, der Allwissende, der Allweise.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 5:5

Lebt in vollkommener Einheit. Werdet niemals aufeinander böse ... Liebt die Geschöpfe aus Liebe zu Gott und nicht um ihrer selbst willen. Ihr werdet niemals böse oder ungeduldig werden, wenn ihr sie um Gottes willen liebt. Die Menschheit ist nicht vollkommen. In jedem Menschenwesen gibt es Unvollkommenheiten, und ihr werdet immer unglücklich sein, wenn ihr auf die Menschen selbst schaut. Wenn ihr aber auf Gott schaut, werdet ihr sie lieben und gut zu ihnen sein; denn die Welt Gottes ist die Welt der Vollkommenheit und vollendeter Barmherzigkeit.

Abdul'l-Bahá, in: Göttliche Lebenskunst S.161

Ich heiße euch alle und jeden von euch, alles, was ihr im Herzen habt, auf Liebe und Einigkeit zu richten. Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Haßgedanke muss durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude. Gedanken der Liebe schaffen Kameradschaftlichkeit, Frieden, Freundschaft und Glückseligkeit.

Abdul'l-Bahá, Ansprachen in Paris S.17

Wenn es unter euch zu Meinungsverschiedenheiten kommt, seht Mich vor euerem Angesicht stehen und überseht gegenseitig euere Fehler um Meines Namens willen und als ein Zeichen euerer Liebe zu Meiner offenbaren, strahlenden Sache.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 146:1

Das unvollkommene Auge sieht Unvollkommenheiten. Das fehlerbedeckende Auge aber schaut auf den Schöpfer der Seelen. Er erschuf sie, erzieht und versorgt sie, verleiht ihnen Fähigkeiten und Leben, Gesicht und Gehör. Darum sind sie die Zeichen seiner Größe.

Abdul'l-Bahá, in: Göttliche Lebenskunst S.161

Ihr müsst freundlich und liebevoll zu jedermann sein, sorgt euch um die Armen, schützt die Schwachen, heilt die Kranken, erzieht und lehrt die Unwissenden.

Abdul'l-Bahá, in: Göttliche Lebenskunst S.161 (unüberprüfte Übersetzung)

O Gefährte Meines Thrones! Höre nichts Schlechtes und sieh nichts Schlechtes, erniedrige dich nicht, seufze und weine nicht! Sprich nichts Schlechtes, auf dass du nichts Schlechtes hörest, und vergrößere die Fehler anderer nicht, damit deine eigenen Fehler nicht groß erscheinen. Wünsche keinem Menschen Erniedrigung, damit deine eigene Niedrigkeit nicht offenkundig werde. Alsdann verbringe deine Lebenstage, die weniger sind als ein flüchtiger Augenblick, mit makellosem Gemüt, unbeflecktem Herzen, reinen Gedanken und geheiligtem Wesen, damit du die irdische Hülle frei und zufrieden ablegen, zum mystischen Paradiese Zuflucht nehmen und im ewigen Königreiche wohnen kannst immerdar.

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte pers. 44

Manche Geschöpfe des Seins können einsam und allein leben. Ein Baum kann beispielsweise ohne Hilfe und Zusammenwirken anderer Bäume leben. Einige Tiere sind abgeschieden und führen ein getrenntes Dasein fern von ihresgleichen. Doch für den Menschen ist dies unmöglich. In seinem Leben und Wesen sind Zusammenwirken und Gesellschaft wesentlich. Durch die Gemeinschaft und das Zusammensein erfahren wir Glück und Fortschritt, einzeln und gemeinsam.

Abdul'l-Bahá, Promulgation of Universal Peace S.35 (unüberprüfte Übersetzung)

Sie müssen, wenn sie zusammenkommen, ihr Angesicht dem Königreich der Höhe zuwenden und Hilfe erbitten aus dem Reiche der Herrlichkeit. Dann müssen sie mit höchster Hingabe, Höflichkeit, Würde, Sorgfalt und Mäßigung ihre Ansichten vortragen. Sie müssen in jeder Angelegenheit die Wahrheit erforschen und dürfen nicht auf ihrer eigenen Meinung bestehen; denn Starrsinn und Beharren auf der eigenen Ansicht führen schließlich zu Zank und Streit; die Wahrheit aber bleibt verborgen. Die verehrten Mitglieder müssen in aller Freiheit ihre eigenen Gedanken ausdrücken; es ist in keiner Weise erlaubt, dass einer die Gedanken des anderen herabsetzt. Nein, er muß die Wahrheit mit Augenmaß darlegen, und sollten sich Meinungsverschiedenheiten ergeben, so muß die Stimmenmehrheit gelten; alle müssen dann gehorchen und sich der Mehrheit fügen.

Abdul'l-Bahá, Briefe und Botschaften 45:1

Die höchste Notwendigkeit für die Menschheit besteht in Zusammenarbeit und gegenseitigem Austausch. Je stärker die Bande der Freundschaft und Solidarität sind, desto größer wird die schöpferische und ausführende Kraft auf allen Ebenen menschlicher Tätigkeiten sein.

Abdul'l-Bahá, Promulgation of Universal Peace S.338 (unüberprüfte Übersetzung)

Bei Meinem Leben und Meiner Sache! Jede Wohnung, in die die Freunde Gottes eintreten, in der sie ihren Ruf erheben, Gott zu preisen und zu verherrlichen, werden die Seelen der wahren Gläubigen und alle begünstigten Engel umkreisen.

Bahá'u'lláh, in: Bahá'í-Versammlungen und Neunzehntagefeste S.5

Jede Versammlung, die zum Zweck der Einigkeit und der Eintracht stattfindet, wird dazu beitragen, Fremde in Freunde und Feinde in Gleichgesinnte zu verwandeln. `Abdu'l-Bahá wird mit Herz und Seele in dieser Versammlung gegenwärtig sein.

Abdul'l-Bahá, in: Bahá'í-Versammlungen und Neunzehntagefeste S.8

Wir hören von deiner Absicht, dein Haus von Zeit zu Zeit mit einem Treffen von Bahá'í zu zieren, wobei einige den Allherrlichen Herrn verherrlichen werden... Wisse: Wenn du dies zustande bringst, wird jenes irdische Haus ein Haus des Himmels, dieser Haufen Steine ein Versammlungsort des Geistes.

Abdul'l-Bahá, Briefe und Botschaften 57:1

Es ziemt sich für die Freunde, in welchem Land sie auch immer seien, zusammenzukommen in Versammlungen, dort mit Weisheit und Beredsamkeit zu sprechen und die Verse Gottes zu lese; denn es sind Gottes Worte, die das Feuer der Liebe entzünden und auflodern lassen.

Bahá'u'lláh, in: Bahá'í-Versammlungen und Neunzehntagefeste S.5

Haltet Versammlungen, lest und singt die himmlischen Lehren, damit jene Stadt mit dem Lichte der Wirklichkeit erleuchtet werde und jenes Land sich durch die Kraft des Heiligen Geistes in ein wahres Paradies wandle; denn dieses Zeitalter ist das Zeitalter des ruhmreichen Herrn, und die Weisen der Einheit und der Solidarität der Menschenwelt müssen jedes Ohr in Ost und West erreichen.

Abdul'l-Bahá, in: Bahá'í-Versammlungen und Neunzehntagefeste S.8

Heute ziemt es allen, nichts anderes mehr zu erwähnen und alle Dinge außer Acht zu lassen. Ihre Rede, ihr innerer Zustand seien zusammengefaßt in den Worten: "Laß alle meine Worte des Gebetes und des Lobpreises auf einen einzigen Kehrreim beschränkt sein; laß mein ganzes Leben nur Dienst an Dir sein." Das bedeutet: Laßt sie alle ihre Gedanken und Worte darauf konzentrieren, dass sie die Sache Gottes lehren, den Glauben Gottes verbreiten und alle dafür begeistern, sich mit den Eigenschaften Gottes auszuzeichnen; dass sie die Menschheit lieben, dass sie in jeder Hinsicht rein und heilig seien, makellos in ihrem öffentlichen und privaten Leben; dass sie aufrecht und losgelöst seien, voller Inbrunst und Glut.

Abdul'l-Bahá, Briefe und Botschaften 54:2

Wahrlich, es ist euch geboten, jeden Monat ein Mahl zu geben, auch wenn dabei nur Wasser gereicht wird; denn Gott will die Herzen vereinen, sei es durch irdische oder himmlische Mittel.

Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 57

O ihr getreuen Diener der Urewigen Schönheit! In jedem Zyklus, in jeder Sendung war das Fest etwas Hochgeschätzte und Geliebtes. Denen, die Gott lieben, den Tisch zu bereiten, galt als löblich. Heute, in dieser unvergleichlichen Sendung, diesem Zeitalter der Großmut, trifft dies besonders zu. Heute wird ein Fest jubelnd begrüßt, denn es gehört wahrlich zu den Versammlungen, die dem Lobe Gottes und Seiner Verherrlichung dienen. Hier werden die heiligen Verse, die himmlischen Oden und Lobgesänge angestimmt, das Herz wird belebt und über sich selbst emporgehoben.

Abdul'l-Bahá, Briefe und Botschaften 48:1

Die Weltordnung Bahá'u'lláhs schließt alle Teile der menschlichen Gesellschaft in sich ein. Sie faßt die geistigen, administrativen und gesellschaftsbezogenen Entwicklungen des Lebens zu einem Ganzen zusammen und schafft für die vielfältigen Ausdrucksweisen der Menschen einen Kanal zum Aufbau einer neuen Zivilisation. Unmittelbar an der Basis der Gesellschaft beinhaltet das Neunzehntagefest alle diese Gesichtspunkte. Wenn es in Dorf, Stadt und Großstadt seine Aufgabe erfüllt, bildet es eine Einrichtung, der das ganze Volk von Bahá angehört. Es hat zum Ziel, die Einheit zu fördern, den Fortschritt zu sichern und Freude zu bringen.

Das Universale Haus der Gerechtigkeit 27. August 1989

Wichtige Teile der Festvorbereitung sind eine angemessene Textauswahl, das vorherige Bestimmen guter Vorleser und ein gewisses Anstandsgefühl bei der Darbietung wie bei der Aufnahme des Andachtsprogrammes. Die Umgebung, in der das Fest inner- oder außerhalb eines Hauses stattfinden wird, beeinflußt das Erlebnis sehr stark und sollte berücksichtigt werden. Sauberkeit, praktische und hübsche Raumgestaltung spielen allesamt eine wichtige Rolle. Pünktlichkeit gehört ebenfalls zur guten Vorbereitung. Die Qualität der Vorbereitung und Mitwirkung des einzelnen bedingen in sehr hohem Maße den Erfolg des Festes. Der geliebte Meister gibt den folgenden Rat: »Gebt den Neunzehntage-Versammlungen großes Gewicht, auf dass bei diesen Gelegenheiten die Geliebten Gottes und die Dienerinnen des Barmherzigen ihr Angesicht dem Königreich zuwenden, die Verse Gottes singen, Gottes Beistand suchen, sich freudig in Liebe einander zuwenden und wachsen an Reinheit, Heiligkeit, Gottesfurcht und an Widerstandskraft gegen selbstische Leidenschaft. So werden sie sich von dieser stofflichen Welt lösen und sich in die Glut des Geistes versenken.«

Das Universale Haus der Gerechtigkeit 27. August 1989

Freigebigkeit und Großmut sind Meine Zeichen. Wohl dem, der den Schmuck Meiner Tugenden anlegt!

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte pers. 49

Das Geheimnis des Opfers ist, dass der Mensch sich vorbehaltlos der heiligen Stufe Gottes opfert. Gottes Stufe ist Barmherzigkeit, Güte, Vergebung, Opfer, Wohlwollen, Gnade, Seelentrost und das Entflammen Seiner Liebe in Herz und Adern.

Abdul'l-Bahá, in: Göttliche Lebenskunst S.90

Was Er sich vorbehielt, sind die Städte der Menschenherzen, damit Er sie von aller irdischen Befleckung rein mache und sie befähige, dem geheiligten Orte zu nahen, den die Hände der Ungläubigen niemals entweihen können. Öffne, o Volk, die Stadt des Menschenherzens mit dem Schlüssel deiner Rede. so haben Wir dir in vorbestimmtem Maße deine Pflicht verordnet.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 139:5

Jedes Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht, ist mit solcher Kraft versehen, dass es jeder menschlichen Gestalt neues Leben einflößen kann - gehörtet ihr doch zu denen, die diese Wahrheit begreifen!

Bahá'u'lláh, Ährenlese 74:1

Gott hat jedem zur Pflicht gemacht, Seine Sache zu lehren. Wer sich erhebt, diese Pflicht zu erfüllen, muß, ehe er Seine Botschaft verkündet, unbedingt den Schmuck eines aufrechten, lobenswerten Charakters anlegen, damit seine Worte die Herzen derer anziehen, die für seinen Ruf empfänglich sind. Anders kann er niemals hoffen, seine Hörer zu beeinflussen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 158:1

Ich erwarte Ergebnisse von dieser Versammlung, denn ich möchte dich wie eine Kerze brennen sehen und wie einen Nachtfalter, der sich im Feuer der Liebe Gottes verzehrt; du sollst weinen wie eine Wolke wegen der Liebe und Anziehung, lachen wie eine Wiese und vor Freude erregt sein, wie ein junger Baum, der durch die zarten Winde aus dem Abhá Königreich bewegt wird.

Abdul'l-Bahá, Tablets of 'Abdul'l-Bahá S.65

Sei unbeschwert wie der Wind, wenn du die Botschaft Dessen trägst, Der den Morgen göttlicher Führung anbrechen ließ. Bedenke, wie der Wind, treu dem Gebote Gottes, über alle Lande der Erde weht, seien sie bewohnt oder öde. Weder der Anblick der Öde noch die Zeichen des Gedeihens können ihn betrüben oder erfreuen. Er weht in jeder Richtung, wie sein Schöpfer es gebietet. So sollte jeder sein, der behauptet, den einen, wahren Gott zu lieben. Es ziemt ihm, den Blick auf die Grundlagen Seines Glaubens zu richten und eifrig für dessen Verbreitung zu wirken. Allein um Gottes willen wollte er Gottes Botschaft verkünden und in gleichem Geiste jede Antwort annehmen, die sein Wort bei seinem Hörer hervorruft. Wer annimmt und glaubt, wird seinen Lohn empfangen, und wer sich abwendet, wird nur seine eigene Strafe erhalten.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 161:2

Wenn ihr die Barmherzigkeit Gottes anruft und auf ihren Beistand wartet, wird eure Kraft verzehnfacht werden. Schaut auf mich: Ich bin so schwach, und doch erhielt ich die Kraft, zu euch zu kommen, ein armer Diener Gottes, der befähigt wurde, euch diese Botschaft zu verkünden. Ich werde nicht lange bei euch sein. Man muss nicht auf seine eigene Schwachheit blicken, denn es ist die Kraft des Heiligen Geistes der Liebe, der die Macht zum Lehren gibt. Der Gedanke an unsere eigene Schwachheit könnte uns nur verzweifeln lassen. Wir müssen unser Auge über alle irdischen Gedanken erheben, und von jedem materiellen Gedanken lösen, Geistiges erbitten und unseren Blick auf die ewige freigebige Gnade des Allmächtigen heften, der unsere Seelen erfüllen will mit der Freude eines fröhlichen Dienstes gemäß Seinem Gebote: "Liebet einander!"

Abdul'l-Bahá, Ansprachen in Paris 9

Rede deshalb; rede in jeder Versammlung frei und voller Mut! Wenn du dich anschickst, deine Ansprache zu halten, dann wende dich zuerst Bahá'u'lláh zu und bitte um die Bestätigungen des Heiligen Geistes; sodann öffne deine Lippen, sprich aus, was deinem Herzen eingegeben wird, und zwar mit höchstem Mut, voll Würde und Überzeugung.

Abdul'l-Bahá, Briefe und Botschaften 216:1

Der Bahá’í-Lehrer muss voller Vertrauen sein. Hierin liegt seine Stärke und das Geheimnis seines Erfolges. Obwohl Sie allein sind und ungeachtet dessen, wie groß die Teilnahmslosigkeit der Menschen um Sie herum sein mag, sollten Sie darauf vertrauen, dass die Heerscharen des Himmels Ihnen zur Seite stehen und dass es Ihnen durch Ihre Hilfe bestimmt ist, die Kräfte der Finsternis, die Sache Gottes die Stirn bieten, zu überwältigen. Daher harren Sie aus, seien Sie glücklich und vertrauensvoll.

Shoghi Effendi, in: Die Kraft des göttlichen Beistands S.33

Mein Name ist 'Abdu'l-Bahá. Meine Auszeichnung ist 'Abdu'l-Bahá. Meine Wirklichkeit ist 'Abdu'l-Bahá. Mein Ruhm ist 'Abdu'l-Bahá. Unterwerfung unter die Gesegnete Vollkommenheit ist meine köstliche und strahlende Krone und Dienst am ganzen Menschengeschlecht meine immerwährende Religion ... Kein anderer Name, kein Titel, keine Erwähnung, keine Empfehlung ist mir eigen, noch will ich sie je zu eigen haben denn nur 'Abdu'l-Bahá. Das ist mein Wunsch. Das ist meine größte Sehnsucht. Das ist mein ewiges Leben. Das ist meine nie vergehende Ehre!«

Abdul'l-Bahá, in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs S.203

Alle Menschen wurden erschaffen, eine ständig fortschreitende Kultur voranzutragen

Bahá'u'lláh, Ährenlese 109:2

Wenn der eine, wahre Gott - gepriesen sei Seine Herrlichkeit - sich den Menschen offenbart, verfolgt Er das Ziel, die Edelsteine ans Licht zu bringen, die in den Gesteinsadern ihres wahren, inneren Selbstes verborgen liegen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 132:1

Wenn Gott Seine Propheten zu den Menschen sendet, ist Seine Absicht eine zweifache. Die erste ist, die Menschenkinder aus dem Dunkel der Unwissenheit zu befreien und sie zum Lichte wahren Verstehens zu führen, die zweite, den Frieden und die Ruhe der Menschheit zu sichern und alle Mittel bereitzustellen, durch die beides erreicht werden kann.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 134:5

Zu allen Zeiten und in jeder Lebenslage brauchen die Menschen jemanden, der sie ermahnt, führt, lehrt und erzieht.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 11:2

Ohne Zweifel verdanken die Völker der Welt, welcher Rasse oder Religion sie auch angehören, ihre Erleuchtung derselben himmlischen Quelle und sind einem einzigen Gott untertan.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 111:1

verkehrt mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 43:6

Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern...

Bahá'u'lláh, Ährenlese 110:1

Die Religion Gottes ist für Liebe und Einheit da; macht sie nicht zum Grund für Streit und Feindschaft.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 15:4

Ihn, den Ursprung aller Dinge, zu erkennen und zu erreichen ist unmöglich es sei denn dadurch, dass der Mensch diese leuchtenden Wesen, die aus der Sonne der Wahrheit hervorgehen, erkennt und erreicht.

Bahá'u'lláh, Das Buch der Gewissheit S.98/99

Kein Mensch, wie genau seine Wahrnehmung auch sei, kann jemals hoffen, die Höhen der Weisheit und des Verständnisses zu erreichen, die der göttliche Arzt einnimmt.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 34:6

Die Person der Manifestation war immer der Vertreter und das Sprachrohr Gottes. Er ist in Wahrheit der Tagesanbruch für Gottes trefflichste Namen, der Aufgangsort für Seine erhabenen Eigenschaften.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 28:2

Seid überdies versichert, dass die Werke und Taten aller und jeder dieser Manifestationen Gottes, ja alles, was immer zu ihnen gehört und was immer sie in der Zukunft verkünden mögen, von Gott bestimmt und eine Widerspiegelung Seines Willens und Seiner Absicht sind.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 24

Nun ist Er, der Ewige Wahrheit, gekommen. Er hat das Banner der Macht aufgerichtet und verströmt den ungetrübten Glanz Seiner Offenbarung über die Welt.

cBahá'u'lláh, Ährenlese 25

Er ist es, der die Manifestation des Unerkennbaren, des Unsichtbarsten alles Unsichtbaren ist, könntet ihr es doch begreifen.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 14:7

Dies ist der Tag, da der Allbarmherzige in den Wolken des Wissens herabkam, bekleidet mit sichtbarer Herrschaft.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 18:6

Jede Zeit hat ihr eigenes Problem, jede Seele ihre besondere Sehnsucht. Das Heilmittel, dessen die Welt in ihren gegenwärtigen Nöten bedarf, kann nicht das gleiche sein, das ein späteres Zeitalter erfordern mag

Bahá'u'lláh, Ährenlese 106:1

Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen 

Bahá'u'lláh, Ährenlese 106:1

Neues Leben durchpulst in dieser Zeit alle Völker der Erde, und doch hat keiner seine Ursache entdeckt und seinen Grund erkannt.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 96:2

Der Fortschritt der Welt, die Entwicklung der Nationen, die Ruhe der Völker und der Frieden aller Erdenbewohner gehören zu den Grundsätzen und Geboten Gottes.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 8:63

Religion ist wahrlich das vortrefflichste Mittel zur Errichtung der Ordnung in der Welt und für die Ruhe ihrer Völker.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 6:19

Die Wohlfahrt der Menschheit, ihr Friede und ihre Sicherheit sind unerreichbar, wenn und ehe nicht ihre Einheit fest begründet ist.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 131:2

Das Heiligtum der Einheit ist errichtet; betrachtet einander nicht als Fremde. Ihr seid die Früchte eines Baumes, die Blätter eines Zweiges.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 112

So machtvoll ist das Licht der Einheit, dass es die ganze Erde erleuchten kann.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 132:3

Wendet euer Angesicht der Einheit zu und laßt euch vom Glanz ihres Lichtes bescheinen. Versammelt euch, und beschließt um Gottes willen, alles auszurotten, was die Quelle des Streites unter euch ist.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 111:1

Dem Menschen obliegt es, sich beharrlich an das zu halten, was Gemeinschaft, Wohlwollen und Einheit fördert.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 7:21

Der Menschen Licht ist die Gerechtigkeit. Löscht es nicht durch die Stürme der Unterdrückung und der Tyrannei. Der Zweck der Gerechtigkeit ist das Zustandekommen von Einheit unter den Menschen.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 6:26

Kein Leuchten, kann mit dem der Gerechtigkeit verglichen werden. Die Ordnung der Welt und die Ruhe der Menschheit hängen von ihr ab.

Bahá'u'lláh, in: Shoghi Effendi, Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit 9:8

Was die Welt erzieht, ist die Gerechtigkeit, denn sie wird von zwei Säulen getragen: Lohn und Strafe. Diese beiden Säulen sind die Lebensquellen der Welt.

Abdul'l-Bahá, Botschaften aus 'Akká 3:25

Im Angesicht Gottes waren Männer und Frauen von jeher gleich und werden es immer sein.

Bahá'u'lláh, in: Frauen 54

Wisst ihr, warum wir euch alle aus dem gleichen Staub erschufen? Damit sich keiner über den anderen erhebe.

Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte arab. 68

An diesem Tage hat die Hand göttlicher Gnade alle Unterschiede getilgt. Gottes Diener und seine Dienerinnen stehen auf derselben Stufe.

Bahá'u'lláh, in: Frauen 3

Es ist unerwünscht, dass ein Mensch ohne Kenntnisse oder Fertigkeiten gelassen wird, weil er dann nur ein unfruchtbarer Baum ist.

Bahá'u'lláh, in: Geistiger Adel S.6

Widmet eueren Geist und Willen der Erziehung der Völker und Geschlechter auf Erden...

Bahá'u'lláh, Ährenlese 156

Künste, Gewerbe und Wissenschaften erhöhen die Welt des Seins und tragen zu ihrer Vervollkommnung bei. Wissen gleicht den Flügeln im Leben des Menschen, es ist wie eine Leiter für seinen Aufstieg

Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes S.38

In der Tat, Wissen ist ein wahrer Schatz für den Menschen, eine Quelle des Ruhmes, der Großmut, der Freude, der Erhabenheit, des Frohsinns und der Heiterkeit.

Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes S.39

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben