„Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Deinen Boten, Deinen Auserwählten und bei Ihm, durch Den Du den Manifestationen Deiner Sache unter Deinen Geschöpfen Dein Siegel aufdrücktest, bei Ihm, Den Du mit der Zier Deiner Annahme schmücktest vor allen, die in Deinem Himmel und auf Deiner Erde wohnen: Hilf mir gnädig zu erlangen, was Du Deinen Dienern bestimmt und auf Deinen Tafeln einzuhalten geboten hast. So wasche denn durch Deine Gnade und Gunst meine Sünden ab, o mein Gott, und rechne mich zu denen, die die Angst nicht übermannen und der Kummer nicht überkommen soll.
Bahá'u'lláh
„Was ich von Dir erbitte, o mein Gott, ist: Mache mich fähig, bevor meine Seele den Körper verläßt, Dein Wohlgefallen zu erlangen, sei es auch nur für einen Augenblick, kürzer als der kleinste Bruchteil eines Senfkorns. Denn wenn meine Seele scheidet, während Du zufrieden mit mir bist, bin ich frei von jeder Angst und Sorge; doch verließe sie mich, während Du mir zürnst, so nützte mir keine gute Tat, hätte ich auch alle vollbracht, und nichts könnte mich erhöhen, hätte ich auch alle Ehre und allen Ruhm erworben.
Der Báb