Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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»So fest und mächtig ist dieser Bund«, sagt Abdu'l-Bahá, sein ernannter Mittelpunkt, »dass seit Anbeginn der Zeit bis zum heutigen Tag keine religiöse Sendung etwas Gleiches hervorbrachte.« »Der Angelpunkt der Einheit der Menschheit«, erklärt Er des weiteren, »ist unbezweifelbar nichts anderes als die Macht des Bundes«. »Wisse«, schreibt Er, »der `sichere Griff`, der von Anbeginn der Welt in den alten Büchern, Tafeln und Schriften genannt wird, ist nichts anderes als der Bund und das Testament«. Und wiederum: »Die Lampe des Bundes ist das Licht der Welt, und die Worte, welche die Feder des Allhöchsten niederschrieb, sind wie ein unermeßliches Meer«. »Der Herr, der Allgepriesene«, erklärt Er ferner, »hat im Schatten des Baumes Anísá¹ einen neuen Bund errichtet und ein großes Testament niedergelegt ... Ward je ein solcher Bund in einer früheren Sendung geschlossen, einem früheren Zeitalter, Zeitabschnitt oder Jahrhundert? Hat man je von einem solchen Testament, das von der Feder des Höchsten niedergeschrieben wurde, gehört? Bei Gott, nein!«
Shoghi Effendi

Shoghi Effendi, Gott Geht Vorüber 14:5

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O Gemeinschaft des Bundes! Wahrlich, die Schönheit Abhá gab den im Bündnis standhaften Geliebten das Versprechen, daß Er ihre Bestrebungen stärke mit dem stärksten Beistand und ihnen helfe mit Seiner siegreichen Macht. In kurzer Zeit werdet ihr sehen, wie eure erleuchtete Versammlung deutliche Zeichen und Merkmale in die Herzen und Seelen der Menschen prägt. Faßt Gottes Gewand fest am Saum und lenkt all euren Eifer darauf, Seinen Bund zu fördern und im Feuer Seiner Liebe immer heller zu lodern, auf daß eure Herzen vor Freude tanzen im Odem der Dienstbarkeit, der Abdu'l-Bahás Brust entströmt.

Abdu'l-Bahá

Die Anspielung in den Verborgenen Worten auf den Bund vom Berge Párán¹ bedeutet, daß in Gottes Augen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein und dasselbe sind, aber in bezug auf den Menschen ist die Vergangenheit vorüber und vergessen, die Gegenwart flüchtig, und die Zukunft liegt im Reich der Hoffnung. Und es ist ein Hauptgrundsatz im Gesetz Gottes, daß Er in jeder prophetischen Sendung mit allen Gläubigen einen Bund schließt, der bis ans Ende dieser Sendung währt, bis zu dem verheißenen Tag, da die bereits zu Anbeginn der Sendung vorherbestimmte Persönlichkeit offenbar wird. ¹ Verborgene Worte, persisch 71

Abdu'l-Bahá

Seit Anbeginn der Schöpfung bis auf den heutigen Tag wurde in keiner göttlichen Sendung solch ein fester, klarer Bund geschlossen. Kann angesichts dieser Tatsache der Gischt überhaupt auf der Meeresoberfläche des Bündnisses verbleiben? Nein, bei Gott! Die Bündnisbrecher treten ihr Ansehen mit Füßen, sie reißen ihre eigenen Grundmauern aus und sind stolz darauf, von Schmeichlern gestützt zu werden, die mit großer Mühe den Glauben schwacher Seelen ins Wanken bringen. Aber ihr Tun bewirkt nichts; es ist ein Dunstbild und kein Wasser, Gischt und kein Meer, Nebel und keine Wolke, Wahn und keine Wirklichkeit. Das alles werdet ihr bald erkennen.

Abdu'l-Bahá

Zerreißt nicht die Bahá'í-Einheit und wißt, daß diese Einheit nicht anders erhalten werden kann als durch den Glauben an den Bund Gottes.

Abdu'l-Bahá