Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Die göttliche Gerechtigkeit verlangt, daß die Rechte beider Geschlechter gleicherweise geachtet werden, da in den Augen des Himmels keines dem anderen überlegen ist. Die Würde vor Gott hängt nicht vom Geschlecht, sondern von der Reinheit und Leuchtkraft des Herzens ab. Menschliche Tugenden sind im gleichen Maße Eigentum aller. Die Frau muß sich daher um größere Vervollkommnung bemühen, um dem Mann in jeder Beziehung gleich zu werden und in allem, worin sie zurückgeblieben war, fortzuschreiten, so daß der Mann gezwungen wird, ihre gleichen Möglichkeiten und Leistungen anzuerkennen.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá in Liebe und Ehe 72

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O ihr, die ihr beide an Gott glaubt! Der Herr, einzig ist Er, hat Mann und Frau erschaffen, damit sie in engster Gemeinschaft miteinander leben und wie eine einzige Seele seien. Sie sind zwei Gefährten, zwei nahe Freunde, die auf ihr gegenseitiges Wohl bedacht sein sollten. Wenn sie so leben, werden sie diese Welt vollkommen zufrieden, glückselig und mit heiterem Gemüt durchschreiten und im Königreich des Himmels zum Ziel göttlicher Gnade und Gunst werden…Seid daher bemüht, mit Leib und Seele wie zwei Tauben in einem Nest miteinander zu wohnen, denn dies bedeutet Segen in beiden Welten.

Abdu'l-Bahá

Es kann keinen Fortschritt geben, wenn die Mädchen nicht in Schulen oder Ausbildungsstätten erzogen, in Naturwissenschaften und anderen Wissensgebieten unterwiesen werden, wenn sie nicht, wie nötig, vielfältige Künste erlernen und göttlich erzogen werden.

Abdu'l-Bahá

Mütter sind die ersten Erzieher der Kinder, die dem Kind Tugenden ins Herz pflanzen. Sie spornen das Kind an, Vollkommenheiten und gutes Benehmen zu erlangen, warnen es vor unschicklichen Eigenschaften, ermutigen es dazu, Entschlossenheit, Festigkeit und Standhaftigkeit in Schwierigkeiten zu zeigen und voranzuschreiten auf dem Weg des Fortschritts. Daher ist es notwendig, der Erziehung der Mädchen gebührende Beachtung zu schenken. Dies ist eine sehr wichtige Aufgabe, und sie sollte unter der Leitung des Geistigen Rates stehen und von ihm geregelt werden.

Abdu'l-Bahá

Die Welt des Menschen besitzt zwei Schwingen – die männliche und die weibliche. Solange diese beiden Schwingen nicht gleich stark sind, wird der Vogel nicht fliegen. Solange die Frau nicht die gleiche Stufe erreicht wie der Mann, solange ihr nicht das gleiche Betätigungsfeld offensteht, wird die Menschheit nichts Außergewöhnliches erreichen, kann die Menschheit nicht ihren Flug zu den Höhen wahrer Vollkommenheit nehmen. Wenn die beiden Schwingen oder Kräfte gleich stark geworden sind, sich der gleichen Vorrechte erfreuen, dann wird der Flug des Menschen überaus erhaben sein. Daher muß die Frau die gleiche Erziehung erhalten wie der Mann und alle Ungleichheit muß ausgeglichen werden. So werden die Frauen, beseelt von den gleichen Tugenden wie die Männer, alle Stufen des menschlichen Könnens durchmessen und den Männern ebenbürtig; und solange diese Gleichheit nicht erreicht ist, ist wahrer Fortschritt und Erfolg für die Menschheit unmöglich.

Abdu'l-Bahá