Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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In der Vergangenheit wurde die Welt durch Gewalt regiert, und der Mann herrschte aufgrund seiner stärkeren und mehr zum Angriff neigenden körperlichen und verstandesmäßigen Eigenschaften über die Frau. Aber schon neigt sich die Waage, Gewalt verliert ihr Gewicht und geistige Regsamkeit, Intuition und die geistigen Eigenschaften der Liebe und des Dienens, in denen die Frau stark ist, gewinnen an Einfluss. Folglich wird das neue Zeitalter weniger männlich und mehr von den weiblichen Leitbildern durchdrungen sein, oder genauer gesagt, es wird ein Zeitalter sein, in dem die männlichen und weiblichen Elemente der Kultur besser ausgeglichen sein werden.
'Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, in: Textzusammenstellung: Frauen, #25:1

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Streit und Hader passen zu den wilden Tieren. Durch die Gnade Gottes, mit der Hilfe schicklicher Worte und rühmlicher Taten wurden die blanken Schwerter der Bábí-Gemeinde wieder in die Scheide gesteckt. Fürwahr, durch die Macht guter Worte haben die Rechtschaffenen allezeit mit Erfolg die Befehlsgewalt über die grünen Auen der Menschenherzen übernommen. Sprich: O ihr Geliebtem Laßt nicht ab von der Klugheit. Neigt euer Herz den Ratschlägen, die euch die Erhabenste Feder gibt, und hütet euch, daß eure Hand oder eure Zunge nicht irgend jemanden unter der ganzen Menschheit verletze.

Bahá'u'lláh

Dieser Unterdrückte hat dem Volke Gottes verboten, sich in Streit und Hader einzulassen, und hat es zu rechtschaffenen Taten und edlen Charaktereigenschaften ermahnt. Die Heerscharen, die heutzutage den Sieg der Sache Gottes sichern, sind gute Taten und ein angenehmes Wesen. Selig ist, wer diesen standhaft anhangt, und wehe dem, der sich davon abkehrt.

Bahá'u'lláh

Es ist besser, eine einzige Seele zu führen, als alles auf Erden zu besitzen; denn solange die geführte Seele im Schatten des Baumes der göttlichen Einheit weilt, werden beide, sie und der, der sie geführt hat, zu Empfängern der zärtlichen Barmherzigkeit Gottes. Der Besitz irdischer Güter dagegen endet mit dem Tode. Der Pfad zur Führung ist ein Weg der Liebe und des Mitleids, nicht der Gewalt und des Zwanges. Das war Gottes Weise in der Vergangenheit, und wird es auch künftig sein! Er läßt, wen Er will, in den Schatten Seiner Barmherzigkeit treten. Wahrlich, Er ist der Höchste Beschützer, der Großmütigste.

Der Báb

Ein Bahá'í lehnt keine Religion ab. Er anerkennt die in allen vorhandene Wahrheit, hält sie hoch und würde sein Leben dafür geben. Er liebt alle Menschen als seine Brüder, gleich welcher Klasse, Art oder Nationalität, welchen Glaubens oder welcher Hautfarbe sie sind, ob gut oder böse, reich oder arm, schön oder hässlich. Er wendet keine Gewalt an. Wird er geschlagen, gibt er den Streich nicht zurück. Er enthält sich der üblen Nachrede und folgt damit dem Beispiel Seines Herrn, Bahá'u'lláh. Als Schutz vor Trunksucht nimmt er weder Wein noch Spirituosen zu sich. Baháu’lláh sagte, für einen gesunden Menschen sei nicht gut, etwas zu sich zu nehmen, das seine Gesundheit und seinen Verstand zerstört.

'Abdu'l-Bahá